Der Erfolgsgarant des Polyesters
DMT
1953 entwickelte Prof. Ewald Katzschmann im heutigen Degussa-Werk Witten eine neue Verfahrens- technik zur großtechnischen Herstellung von DMT, das ein wichtiges Vorprodukt für Polyester ist. DMT steht für die chemische Bezeichnung Di-methyl-terephtalat. Diese neue Technik, der so genannte Witten-Katzschmann-Prozess, machte den Weg frei für den weltweiten Siegeszug von Polyester.
|
Denn das Verfahren gewährleistet eine besondere Reinheit des DMT, das auf diese Weise problemlos und in großen Mengen weiterverarbeitet werden kann. Das Katzschmann-Verfahren wird bis heute angewendet und ist vielfach lizensiert.
Mit dem Zwischenprodukt DMT werden hochwertige synthetische Fasern hergestellt. DMT ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil von vielen Produkten des persönlichen Alltags und von Industrie und Handel. Es ermöglicht die Herstellung hochwertiger Textilien, Folien und Verpackungen, wie z.B. PET-Flaschen. |
|
Weiterhin wird DMT auch für die Herstellung technischer Kunststoffe, beispielsweise in Hochdruck-schläuchen, benötigt.
DMT wird heute von der Degussa-Tochter Oxxynova GmbH & Co. KG mit Sitz in Marl in den Werken Lülsdorf und Steyerberg produziert. Die erste DMT-Anlage entstand 1968 in Lülsdorf. Mit einer Produktionskapazität von rund 480.000 Tonnen pro Jahr, was einer Tagesproduktion von über 1.300 Tonnen entspricht, ist Oxxynova der führende Hersteller von DMT in Europa.