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Der Konzern im Zeichen von Sonne und Mond

 

Der Degussa-Stern

Das erste Warenzeichen der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler wurde am 14. August 1895 beim Reichspatentamt in Berlin eingetragen. Es hatte noch keinen direkten Symbolcharakter, vielmehr zeigte es einen achtzackigen Stern in einem Kreis, in dessen Mitte ein Adler mit dem Frankfurter Stadtwappen abgebildet war. Die rundum laufenden Buchstaben DG & SSA und v R über und unter dem Adler sind die Abkürzung für den Firmennamen. Das Zeichen wurde als vierfarbige Siegel- und Verschlußmarke überall verwendet - auch als Brandstempel auf Holzkisten und erst 1929 von einem eigentlichen Degussa-Firmenzeichen abgelöst.

 

Sonne und Mond

Im Mai 1929 erhielt der Berliner Graphiker Schulpig den Auftrag, ein Markenzeichen für die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler zu entwerfen. Er legte dem Vorstand der Degussa insgesamt fünf Entwürfe vor, von denen jedoch keiner gefiel. Trotzdem erhielt Schulpig einen weiteren Auftrag, diesmal mit detaillierteren Angaben: Goldwaage, Waagebalken oder Sonne und Mond (die alchimistischen Symbole für Gold und Silber) sollten enthalten sein. Schulpig entwickelte einen Rhombus mit einem stilisierten Sonne- und Mondzeichen. Für den Firmennamen "Degussa" wählte er eine damals neue Schrift, die Futura.

1929 wurde dieses Zeichen ins deutsche Warenregister eingetragen und war auch außerhalb Deutschlands in 109 Staaten geschützt.

Das Zeichen wurde in den 1973 leicht modifiziert und bis zur Fusion von Degussa und Hüls 1999 verwendet.

Degussa heute

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