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Die Firmenzeichen der SKW Trostberg AG

 

Zusammenarbeit im Spiegel der Firmenzeichen

Aus dem Zusammenschluss der Bayerischen Stickstoff-Werke AG (BStW) und Bayerische Kraftwerke AG (BKW) entstand 1939 die Süddeutsche Kalkstickstoff-Werke AG, welche 1978 in SKW Trostberg AG umfirmiert wurde. Obwohl die BStW 1908 in München von der Cyanidgesellschaft mbH und die BKW erst 1920 in Berlin vom Deutschen Reich gegründet wurde, sind die schlichten Firmenzeichen von ihrem Grundkonzept her identisch, was auf die enge Zusammenarbeit dieser Firmen von Anbeginn an hindeutet.

 

Das Logo der Bayerischen Stickstoff-Werke AG (BStW) 1908-1939
Das Logo der Bayerischen Kraftwerke AG (BKW) 1920-1939

 

Der düngende Landwirt

Nachdem im Jahre 1939 die Bayerische Kraftwerke AG (BKW) von der Bayerischen Stickstoffwerke AG (BSTW) die Anlagen zur Herstellung von Kalkstickstoff im bayerischen Trostberg übernommen hatten, verlegten sie ihren Sitz von Berlin nach Trostberg und änderten den Firmennamen in Süddeutsche Kalkstickstoff-Werke AG (SKW). Das aus diesem Anlass kreierte, sehr bildhafte Logo symbolisiert einen Landwirt, der aus zwei Säcken Dünger auf das Feld ausbringt. Der Landwirt, der teilweise nur schwer als solcher zu erkennen war, wurde auch als Stickstoffmännchen apostrophiert und, weniger respektvoll, auch als Eishockeytorwart (wegen der an Beinschützer eines Eishockeytorwarts erinnernden Düngemittelsäcke) verulkt. Dieses Logo wurde noch keineswegs im heutigen Sinne allumfassend verwendet.

Süddeutsche Kalkstickstoffwerke
1939-1973

 

Die internationale SKW

Die zunehmende Internationalisierung der SKW und die zahlreichen Aktivitäten abseits des ursprünglichen Kalkstickstoff-Sektors führten 1973 schließlich zu einem neuen Logo aus dem Schriftzug SKW Trostberg. Um der Globalisierung gerecht zu werden, musste ein einprägsames Firmenzeichen gefunden werden, das von der Form und der Farbe her überall einen hohen Wiedererkennungswert hatte. Zudem sollte die Internationalisierung dahingehend berücksichtigt werden, das man die ausländischen Tochter-unternehmen auf ein einheitliches Logo verpflichtete, wobei jedoch in der unteren Zeile jeweils der eigene Firmenname auftauchen sollte (z.B. SKW America).

 

 

Das SKW-Logo 1974

 

 

 

Das Logo zum Börsengang

Anlässlich des Börsengangs der SKW Trostberg bzw. der Notierungsaufnahme an der Frankfurter Börse am 24. Mai 1995 wurde das bisherige Logo leicht modifiziert. Es erschien jetzt strenger, weniger weich, wobei der abschließende Punkt einen deutlichen Akzent setzte. Ursprünglich sollte nach dem Punkt die Kurzbezeichnungen der einzelnen Unternehmensbereiche und Tochterfirmen nach Bedarfsfall angehängt werden. Dieser Teil des Logos wurde nie realisiert, der Punkt blieb jedoch bestehen. Er hat nach der Fusion von Degussa-Hüls und der SKW Trostberg in das neue Logo der Degussa Eingang gefunden.

 
Das Logo ab 1995

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